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ÜberWolfgang Sauseng

Zeitleiste

  1. 1956

    geboren

  2. 1974

    Reifeprüfung, Studienbeginn an der Wiener Musikhochschule

  3. seit 1976

    Organist und Leiter der Kirchenmusik an St.Michael, Wien I

  4. 1978

    Erste UA: 2 Psalmen für Flöte und Orgel

  5. 1979

    Diplom aus Kirchenmusik

  6. 1982

    Lehrauftrag an der Wiener Musikhochschule

  7. 1983

    Diplom aus Orchesterdirigieren

  8. 1989

    Berufung als o.Prof. ans Mozarteum Salzburg, UA Magnificat

  9. 1991

    Aufführung des Gesamten Kirchenmusikwerkes W. A. Mozarts in St.Michael

  10. 1996

    Berufung als o.Prof. an die Wiener Musikhochschule

  11. 2002

    Uraufführung der Kirchenoper "Das Staunen des Ezechiel"

  12. 2003

    Uraufführung "PASSIO IESU"

  13. 2006

    Dirigat des „Requiem“ v. W. A. Mozart in der Symphonie - Hall in Osaka

  14. 2008

    Beendigung des Dienstverhältnisses an St.Michael nach 32 Jahren

  15. 2009

    Uraufführung des "Totentanz"

  16. 2013

    Uraufführung von „ROSE AUS ASCHE“ f. Bariton und Grosses Orchester

  17. seit 2016

    Institutsvorstand am Institut f. Orgel, Orgelforschung und Kirchenmusik an der mdw Wien

  18. 2018

    Preis der Stadt Wien für Musik

Lebenslauf

Wolfgang Sauseng wurde 1956 in Graz geboren. Er studierte an der Wiener Musikhochschule Kirchenmusik (Komposition bei Anton Heiller, Orgel bei Alfred Mitterhofer), Tonsatz und Orchesterdirigieren.

Von 1977 bis 2008 war er Organist und Leiter der Kirchenmusik an der Michaelerkirche, Wien I. Er gründete die „Capella Archangeli“, das Vokal- und Instrumentalensemble der Michaelerkirche. Von 1979 bis 1998 trug er die musikalische Verantwortung der alljährlichen Fernsehproduktionen aus der Michaelerkirche („Aschermittwoch der Künstler“).

Seit 1982 lehrt Sauseng an der jetzigen Universität für Musik in Wien. 1989 wurde er als Ordinarius an die Hochschule „Mozarteum“ in Salzburg berufen. 1996 folgte der Ruf als Ordinarius an die Wiener Musikhochschule. Er leitet die Klasse für „Kirchliche Komposition und Tonsatz“ am Institut für Orgel, Orgelforschung und Kirchenmusik und ist dort seit Oktober 2016 Institutsvorstand.

Sauseng wurde 1975 der Kulturpreis der Stadt Graz, 1995 der Preis des „Erwin Ortner-Fonds“, 1997 der Preis des Bundesministeriums für Wissenschaft und Kunst für die Sparte „Chormusik“ und 2018 der Preis der Stadt Wien für Musik – die höchste Auszeichnung, die die Stadt in dieser Sparte zu vergeben hat - verliehen.

Orgelkonzerte und Auftritte mit der „Capella Archangeli“ führten ihn durch ganz Europa. 2006 erfolgte ein Dirigat in der Symphony Hall Osaka, Japan. Sauseng war musikalischer Leiter bei „Wilder Sommer“ unter der Regie von Einar Schleef am Wiener Burgtheater.

ORF, Singverein Wien, Chorus sine nomine, Ensemble Amarcord Wien, Jeunesse Musicale, Carinthischer Sommer, Internationale Kirchenmusiktage NÖ, Haller Bach-Tage, Festival Musica Sacra Paderborn, Festival Organistico Internazionale Città di Treviso, Festival dell’Aurora Crotone, Clonmel Junction Festival u.a. erteilten ihm Kompositionsaufträge.

Ein Großteil seiner Werke ist verlegt bei Musikverlag ALEXANDER MAYER, beim Verlag DOBLINGER und bei UNIVERSAL EDITION Wien.

2002 erfolgte die Uraufführung des bühnendramatischen Werkes „Das Staunen des Ezechiel“, 2003 die Uraufführung der „PASSIO IESU secundum Ioannem“, 2009 die Uraufführung des „Totentanz“ beim Festival Osterklang Wien und 2013 die Uraufführung von „Rose aus Asche“, 4 Lieder für Bariton und großes Orchester.